Energiewende - Energiemärkte

Energiemärkte

Der Markt für Energie ist kein gewöhnlicher Markt. Dies liegt daran, dass „Energie“ als Oberbegriff für unterschiedliche Produkte (z. B. Strom, Gas, Erdöl, Stein- und Braunkohle) verwendet wird, für die es wiederum verschiedene Verwendungsmöglichkeiten gibt. Diese Verwendungsmöglichkeiten und die Wertschöpfungsketten sind ein Grund, warum nicht von „einem“ Energiemarkt gesprochen werden kann. Die einzelnen Märkte haben sich auch aufgrund technischer und politischer Rahmenbedingungen sowie räumlichen Gegebenheiten unterschiedlich entwickelt.

Besondere Rahmenbedingungen prägen dabei das Bild der Märkte für Strom und Gas. Beide Energieformen sind an Leitungen gebunden und können nicht auf einem anderen Weg transportiert und an die Verbraucher verteilt werden. So wird beispielsweise der Strom über Stromnetze (z. B. Hochspannungsleitungen) verteilt, die in Deutschland von unterschiedlichen Netzunternehmen betrieben werden. Ein Wettbewerb unter den Netzbetreibern kann aufgrund des natürlichen Monopols im Netzbereich nicht zustande kommen.

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