Energiepolitik - Kyoto-Protokoll

Kyoto-Protokoll

Klimaschutz war das Ziel des 1997 in Kyoto (Japan) beschlossenen Zusatzprotokolls der Klimarahmenkonventionen der Vereinten Nationen (UNFCCC). Erstmals verpflichteten sich die Industriestaaten ihren Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren, unbeachtet blieben dabei Schwellen- und Entwicklungsländer. Die einzelnen Länder haben sich unterschiedliche Zielwerte gesetzt. Deutschland beispielsweise verpflichtete sich, seine Treibhausgasemissionen in der ersten Geltungsperiode zwischen 2008-2012 um mindestens 21 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken – dieses Ziel wurde 2007 erreicht.

2005 trat das Protokoll in Kraft − 193 Staaten und die EU unterschrieben, einige Länder, wie USA und China, traten dem Protokoll nie bei oder stiegen, wie Kanada und Japan 2011, wieder aus. Die letzte UN-Klimakonferenz ergab die Verlängerung des, ursprünglich bis 2012 geltenden, Protokolls bis 2020.

Weiteres Zusatzmaterial finden Sie hier.

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